Das Leben als Spiegel deiner Schöpfung
Das Leben ist ein 360 Grad Spiegel. Alles was uns umgibt, zeigt uns einen Teil unseres Selbst. Der Ort, wo und wie wir leben; die Menschen, die uns umgeben; die Tätigkeiten, die wir ausführen.
Wenn es mir gelingt, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, kann ich aus jeder Situation und von jedem Menschen lernen. Es ist der Turbo-Booster für meine Entwicklung, denn so muss das Leben die Lernsituationen nicht immer wieder wiederholen.
Ein solches Bewusstsein hilft mir, das anzunehmen, was gerade ist. Dies eröffnet mir Handlungsspielräume und ermöglicht mir, die „Richtung der Dinge“ zu ändern. So werde ich zum Schöpfer meines Lebens.
Um diesen Bewusstseinszustand zu erreichen, braucht es sowohl Licht-, als auch Schattenarbeit.
Lichtarbeit
Erstens braucht es eine regelmäßige Meditations- oder Kontemplationspraxis, in der ich lerne, regelmäßig meine „Betriebssystem“ zu reinigen, „alte Cookies“ zu löschen, um immer wieder bei meiner Essenz, meinem Inneren Sein, anzukommen. Ohne diese stetige „Reinigung von den Abdrücken“, die die Welt in unserem Schwingungsfeld in jedem Moment hinterläßt, ist es schwierig, zur Inneren Stille zu gelangen.
Doch wenn es mir gelingt, diese Innere Stille zu berühren, dann fällt alles an Ort und Stelle, und von dort aus kann ich ins Universum geben, welche Art von Schöpfung ich erleben möchte, welches Leben ich führen will. Ich lerne, wie ich die Schöpfungsprinzipien ganz bewusst anwenden und Licht in mein Bewusstsein und auf die Erde in die Materie ziehen kann.
Schattenarbeit
Zweitens braucht es die Bereitschaft, mir das anzuschauen, was mir das Leben in meinem Spiegel zeigt. Das ist, worum es bei der Schattenarbeit geht. Oft ist es nicht so leicht, die Projektionen zu erkennen. Dabei ist es empfehlenswert, sich jemanden an die Seite zu holen, der dabei hilft, diese Schattenanteile liebevoll zu integrieren.
Denn die eigene innere Abwehr ist es, die das Leben zwingt, uns immer wieder vor Augen zu führen, was wir noch nicht integriert haben. Von uns abgelehnte Anteile lagern im Dunkeln unseres Bewusstseins und drängen durch äußere Situationen ans Licht, um von uns gesehen, gefühlt und angenommen zu werden. Dadurch werden sie erhellt und erweitern mein Bewusstsein.







